Armut halbieren

590 000 Personen in der Schweiz gelten als arm. Armut kann jeden und jede treffen. Von Armut bedroht ist, wer arbeitslos oder krank wird, wer ungenügend ausgebildet ist, zwei oder mehr Kinder hat, eine Scheidung durchmacht oder Opfer der Wirtschaftskrise ist.

Die Stärke einer Gesellschaft misst sich am Wohl der Schwachen. Die Schweiz muss alles unternehmen, um Armut an der Wurzel zu bekämpfen. Darum ruft Caritas zu einer Dekade der Armutsbekämpfung auf: Bis 2020 soll die Armut in der Schweiz halbiert werden!

Alleinerziehende vor Armut schützen

Überdurchschnittlich von Armut betroffen sind Alleinerziehende: Hier trifft es jede sechste Familie. Mütter oder Väter, die ihre Kinder alleine
versorgen und erziehen, sind oft nicht in der Lage, ein existenzsicherndes Einkommen zu erzielen. Neben den tagtäglichen Aufgaben Kind, Job und Haushalt führt der finanzielle Engpass zu einer oft unerträglichen Belastung für die Betroffenen. Erschöpfung, Depressionen und sozialer Rückzug sind die Folge. Das geht auch an den Kindern nicht spurlos vorbei. Häufig tragen sie die Folgen ein Leben lang.

Mitte Juni 2015 forderte Caritas Schweiz mit einem Positionspapier und einer entsprechenden Studie Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaft zum Handeln auf:

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